Diözesanverband Köln
Diözesanverband Köln

Solifonds

Ab 2007 kürzt das Erzbistum Köln seinen Zuschuss an die KAB um ca. 240.000,00 Euro. Um die Leistungsfähigkeit der KAB zu erhalten, sollte auf einem außerordentlichen Diözesantag am 17.12.2005 eine Beitragserhöhung beschlossen werden. Doch dies fand keine Zustimmung. Der Verlust fast aller hauptamtlich Beschäftigten beim Diözesanverband und der Wegfall vieler Leistungen wäre die Folge.

Hierzu zählen unter anderem: Materialdienst (Plakate, Flyer und Werbemittel), Presseinformationen und Pfarrbriefartikel-Dienst, Organisation von Bildungsveranstaltungen, Qualifizierte Angebote für Familien, Sozial- und Arbeitrechtsberatung und Vertretung (z.B. Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht).

Auf Anregung von Vereinen und Einzelpersonen hat sich die Diözesanleitung entschlossen, die Solidaritätsaktion „Wir schaffen einen Arbeitsplatzfonds“ neu zu beleben und zu bewerben. Wollen wir die KAB aktiv und attraktiv erhalten, brauchen wir auch hauptamtliches Personal, das die Arbeit in den Stadt- und Kreisverbänden und bei den Vereinen anregt und unterstützt. Wir als KAB haben einen großen Anteil daran, dass das Kirchenwort „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ zustande gekommen ist. Es ruft auch uns zu solchen Initiativen auf, um „die Solidarität in der Gesellschaft zu stärken“. Jetzt nehmen wir uns selbst beim Wort, damit dieses Wort ein Stück Wirklichkeit wird.

Mit Stolz werden wir sagen können: “Unseren Worten folgen auch Taten!”
 

Was kann man tun

Ziel ist es, mindestens einen weiteren Arbeitsplatz zu erhalten. Die Gesamtkosten für einen Arbeitsplatz (Gehalt, Zusatzversorgung, Arbeitgeberanteile für die Sozialversicherung, Büro-, Sach- und Fahrtkosten) betragen ca. 70.000,00 Euro im Jahr. Das ist kein Pappenstiel! Aber es ist zu schaffen! Wenn 583 Mitglieder monatlich 10,00 Euro spenden, hätten wir aus eigener Kraft diesen Arbeitsplatz gesichert. Oder wenn 2.917 Mitglieder bereit sind, 2,- Euro im Monat zu geben, erreichen wir dieses Ziel ebenfalls. Nötig ist eine Verpflichtung für die Dauer von fünf Jahren, denn sowohl die Beschäftigten, als auch wir als Arbeitgeber brauchen eine entsprechende Planungssicherheit.

Selbstverständlich können Sie von dieser Verpflichtung zurücktreten, wenn sich an Ihrer Lebenssituation etwas ändern sollte. Neben einer monatlichen Spende können auch jährliche Spenden überwiesen werden; auf Wunsch gegen eine entsprechende Spendenbescheinigung. Auch Personen, die nicht Mitglieder der KAB sind, können für diesen Solifonds angesprochen werden. Vereine sowie Stadt-/Kreisverbände können ihre Bereitschaft erklären, jährlich für eine bestimmte Summe ein zu stehen oder den Gewinn einer Veranstaltung der KAB zu überweisen. Manches ist denkbar - vieles ist möglich! Der sozialen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Die Verpflichtungserklärung als Download