Diözesanverband Köln
Diözesanverband Köln

Andrea Hoffmeier - Stellvertretende Diözesanvorsitzende des KAB Diözesanverbandes Köln

Zu meiner Person:

  • 1968 in Wuppertal geboren und aufgewachsen, lebe ich nun schon seit über 20 Jahren in Köln.

  • Ich bin seit 2000 Mitglied der KAB (St- Marien, Köln-Nippes) und der Kommission Grundeinkommen auf Diözesanebene seit ihrer Gründung.

  • Seit einem Jahr bin ich kooptiertes Mitglied in der KAB-Diözesanleitung mit den Schwerpunkten Bildung und Grundeinkommen und seitdem auch die Leiterin der Kommission Grundeinkommen.

  • Ich habe davor jahrelange Jugendverbandserfahrung sammeln dürfen, als DPSGlerin, als BDKJ-Diözesanvorsitzende im Erzbistum Köln und als BDKJ-Bundesvorsitzende.

  • Ansonsten habe ich Dipl.-Sozialpädagogik und Dipl.-Pädagogik studiert und arbeite aktuell als Bundesgeschäftsführerin in einem Katholischen Verband.

Nun  zu meinen Anliegen und Schwerpunkten:

Eine Triebfeder meines Engagements war und ist der Einsatz für soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Die Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie Arbeitslosigkeit, soziale Sicherung, gerechter Lohn ist leider in den letzten Jahren nicht wirklich vorangeschritten. Im Gegenteil, die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander, der Zeitarbeits- und Niedriglohnbereich sowie der Druck auf die Arbeitslosen wächst, das Renteneintrittsalter wurde erhöht etc. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich mit den Kollegen und Kolleginnen in der Diözesanleitung insbesondere für folgende Themenfelder einsetzen:

  • Für die Forderung nach einen Mindestlohn und „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“. Menschen müssen von dem Lohn für Ihre Erwerbsarbeit leben können.
  • Für familienfreundliche Rahmenbedingungen, die es ermöglichen Erwerbsarbeit, Familienarbeit und ehrenamtliches Engagement zu vereinbaren. Dazu gehören u.a. auch familienfreundliche Arbeitszeiten (z.B. KAB-Einsatz für den arbeitsfreien Sonntag).
  • Für eine soziale Sicherung im Rahmen von Arbeitslosigkeit, Krankheit und im Alter, die umfassende Teilhabe garantiert (u.a. KAB-Rentenmodell, bedarfsgerechte Hartz IV-Sätze für Erwachsene und insbesondere für Kinder).

Die ausschließliche Koppelung der sozialen Sicherungssysteme an die Erwerbsarbeit hat lange funktioniert und unseren sozialen Wohlstand gesichert, trägt nun aber aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen zu deren Aushöhlung bei. Neue Ideen müssen her, die helfen, eine solidarische zukunftsfähige und sozial gerechte Gesellschaft zu gestalten. Deshalb setze ich mich für die Idee einer Tätigkeitsgesellschaft, die alle Formen von Arbeit wertschätzt, und für ein Grundeinkommen ein. Ich möchte mit dazu beitragen, dass das KAB-Modell in der innerverbandlichen, gesellschaftlichen und politischen Debatte breit diskutiert wird.

Ebenso setzte ich mich für ein klares Profil der KAB ein, das in Kirche und Öffentlichkeit ausstrahlt. Das heißt für mich eine Konzentrierung hinsichtlich Themen und Kampagnen, die an unsere Tradition anknüpfen, sowie eine stärkere Bewerbung unserer Rechts- und Sozialberatung. Neben einem klaren Profil wird aber auch eine Bandbreite an Beteiligungsformen in unserem Verband für die Gewinnung neuer Mitglieder von Bedeutung sein.