Diözesanverband Köln
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Pressemitteilung

KAB RheinBerg will mit Aktionen auf Armut in unserer Gesellschaft hinweisen

Genau hinsehen, wo sich Armut in unserer Gesellschaft zeigt – diese Aufgabe hat sich der Kreisverband RheinBerg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung auf die Fahnen geschrieben. Mit gezielten Aktionen haben die Mitglieder im vergangenen Jahr versucht, vor allem Armut und Ausgrenzung bei Kindern entgegenzuwirken. Damit setzt der Kreisverband auch einen Leitantrag des Diözesanverbands Köln um, der vorsieht, auf die oft versteckte Armut in unserer Gesellschaft hinzuweisen, die Ursachen zu beleuchten und Aktionen zu diesem Thema durchzuführen.

Bereits seit fast 20 Jahren unterstützt der Kreisverband RheinBerg in Verbindung mit dem Ortsverein St. Marien in Bergisch Gladbach-Gronau durch das „Gronauer Fenster“ Bedürftige, die sich dort mit Kleidung und anderen nützlichen Gegenständen versorgen können. Der Erlös geht an diverse soziale Einrichtungen. Ebenfalls seit Jahren engagiert sich die KAB bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen, vor allem im Neubaugebiet des Hermann-Löns-Viertels in Bergisch Gladbach. Da dort sehr viele Zuwandererfamilien wohnen, bietet ein soziales Netzwerk, an dem sich die KAB beteiligt, Sprachkurse für die Kinder und ihre Eltern an. Dass auch Krankheit eine Familie vor finanzielle Probleme stellen kann, erfuhr die KAB in den eigenen Reihen. Die fünfjährige Tochter eines Mitglieder-Ehepaars leidet am Rett-Syndrom, einer Entwicklungsstörung. Um der Familie zum Beispiel den behindertengerechten Umbau des Badezimmers zu ermöglichen, sammelte die KAB unter anderem beim Pfarrfest rund 5.000 Euro.

Wie Vorstandsmitglied Hans Mittler betont, hat gerade diese Aktion gezeigt, dass es sich lohnt, genau hinzusehen. Auch in Zukunft wollen die KAB-Mitglieder deshalb verstärkt prüfen, wo man Bedürftigen vor Ort gezielt helfen kann.