Diözesanverband Köln
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Equal Pay Day 2018

Podiumsdiskussion zu Gründen und Folgen von ungleicher Bezahlung von Frauen und Männern

21% Lohnunterschied - können wir uns das leisten?

Immer noch verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer. Dieser so genannte Gender-Pay-Gap oder die geschlechtsspezifische Lohnlücke meint die Differenz zwischen Frauenlohn im Verhältnis zum Männerlohn insgesamt. Dies hat unterschiedliche Gründe: Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Doch selbst wenn man diese Faktoren heraus rechnet und sich Frauen und Männer anschaut, die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten, ergibt sich in Deutschland immer noch eine nicht zu erklärende Lohnlücke von sechs Prozent.
Selbst schuld und nicht der Rede wert, meinen die einen. Das können wir uns nicht leisten sagen die anderen!
Ein Bündnis aus sechs katholischen Verbänden lädt dazu ein, der Frage nach Lohngerechtigkeit und den sozialen wie wirtschaftlichen Folgen für die Frauen nachzugehen.

Auf dem Podium sitzen dafür unter anderen:
Brigitte Lausch, Vorstandsmitglied des Business and Professional Women - Germany e.V.
Heide Härtel Herrmann, Firmeninhaberin des Frauenfinanzdienst, Köln
Petra Dierkes, Hauptabteilungsleiterin, Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbistum Köln
Elena Stötzel, Diözesanvorsitzende BDKJ Köln, für das Bündnis

Moderation: Claudia Barbonus

Im Anschluss an die Diskussion wird ein Stehimbiss gereicht.

Das Bündnis aus sechs katholischen Verbänden, die sich gemeinsam für Lohngerechtigkeit stark machen besteht aus: Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Zentralverband der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Katholischen Kirche Deutschlands (ZKD), Kolping sowie die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).

Do., 15.03.2018, 17:00 - 18:30 Uhr

DOMFORUM, Domkloster 3, 50667 Köln

Im Anschluss ab 19:30 Uhr:

Filmabend anlässlich des Equal Pay Day 2018

„Die göttliche Ordnung“, Schweiz 1971

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
(aus: www.diegoettlicheordnung.de)