Diözesanverband Köln
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Die KAB fordert ein Sozialticket, das diesen Namen auch verdient!

Gemeinsam mit dem Initiativkreis Armut in Düsseldorf engagiert sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung seit Jahren für das Sozialticket in NRW, denn Mobilität sichert soziale Teilhabe. „Wir sind empört über die Pläne der schwarz-gelben Landesregierung, die Zuschüsse bis 2020 abzuschaffen. Die bisherigen Landesmittel von 40 Millionen Euro können auf keinen Fall durch die Kommunen oder Verkehrsbetriebe aufgebracht werden. Hier steht das Land in der Verantwortung!“, erklärt Uwe Temme, Diözesanvorsitzender der KAB. 

Aktuell wird das Sozialticket von rund 300.000 Menschen genutzt und kostet im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr 37,80 Euro im Monat, obwohl im Regelsatz lediglich 26,77 Euro für den Personennahverkehr vorgesehen sind. So fordert die KAB den NRW-Regierungschef Armin Laschet auf, das Sozialticket nicht nur dauerhaft zu erhalten, sondern endlich auch eine sozialverträgliche Finanzierung zu sichern. „Für Menschen mit geringem Einkommen darf Mobilität nicht zum Luxus werden!“, so Temme weiter.