Diözesanverband Köln
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Armut - Schicksal oder Veränderbar?

Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich!

Die Zahlen und Daten des Sozialberichts 2016 der Landesregierung NRW belegen: Im Jahr 2014 waren rund 2,8 Millionen Menschen von Armut betroffen. Wie Sozialminister Rainer Schmeltzer (SPD) mitteilte, waren darunter 637.000 Kinder und Jugendliche, zudem waren 478.000 Senioren von relativer Einkommensarmut betroffen.

Die Armutsrisiko-Quote lag 2014 in NRW bei 16,2 Prozent und damit um 1,5 Prozentpunkte höher als 2010. „Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt stetig im Bund und in NRW zu. Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verfestigt sich die Armutssituation und damit die Ausgrenzung weiter Bevölkerungsteile“, stellt Kerstin Hoffmann, KAB Städteverbandsvorsitzende fest.

„Gleichzeitig konzentriert sich das Vermögen in immer weniger Händen“, so die KAB Vorsitzende weiter. „Im Jahr 2013 verfügten die vermögendsten 20 Prozent der NRW-Bevölkerung über 70,6 Prozent des ermittelten Gesamtvermögens, die reichsten zehn Prozent sogar über die Hälfte des Gesamtvermögens.“

„Armut- Schicksal oder veränderbar?“
diese Frage diskutiert der KAB Städteverband Langenfeld/ Monheim bei seinem traditionellen Bürgergespräch am Buß- und Bettag, am Mittwoch, den 16. November um 19.30 Uhr im Pfarrer-Franz-Boehm-Haus, Sperberstr. 2a in Monheim mit Michael Esser, dem Vorstandsvorsitzenden des Caritasverbandes im Kreis Mettmann.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an diesem Abend über dieses zukunftsweisende Thema mit uns zu diskutieren.